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Das Sommerloch ist da – Hilfe, ich soll Nichts tun?

Administrator2 Allgäuer Originale - Dahoam 05. Juli 2026

 SPECIAL PODCAST HÖREN? KLICK MICH!

 

 Keine Sorge, ich werde hier jetzt nicht auf meinen gesundheitlichen Baustellen herumreiten.

Nur kurz zur Erklärung: Meine Projekte und kreativen Beschäftigungen sind für mich eine echte Therapie und ein wichtiger Anker im Alltag. Und nun rollt eine Zeit auf mich zu, in der ich diese "Therapie" kurz unterbrechen muss.

Eigentlich eine schöne Zeit:

Es geht in den Urlaub!

 

 

  

  

Klar, ich kann in den Wochen vieles nicht machen, weil ich mein ganzes Equipment nicht mitnehmen kann.

Das ist kein Weltuntergang, aber es beschäftigt mich natürlich schon ein bisschen. Trotzdem überwiegt die Vorfreude.

Ganz nach dem Motto: „Ab in den Süden, der Sonne hinterher…“ Ich freue mich riesig auf die Adria und hoffentlich viele gute Erlebnisse.

Hält der Urlaub mein Buch „Der Fall Schrader“ auf?

Nein. Falls das Manuskript ausgerechnet jetzt aus dem Lektorat zurückkommt, klappe ich am Strand eben den Laptop auf und arbeite die Änderungen ein.

 

 

 

 

 

 

 

 

  


Musikalisch muss ich allerdings pausieren. Um mein ganzes Equipment und die Instrumente einzupacken, bräuchte ich wohl erst mal einen Nummer-1-Hit und ein riesiges Wohnmobil. Spaß beiseite: Ich werde das Spielen und Singen in den paar Tagen nicht verlernen. Dafür greife ich danach wieder voll an!

Es steht nämlich einiges an:

  • Country-Rock mit TAKE OFF: Der Auftritt bei der Allgäuer Festwoche in Kempten wird spannend, weil das Genre neu für mich ist. Aber genau das reizt mich extrem.

  • Singtherapie: Die nächsten Termine stehen an. Neben dem Ikigai in Kaufbeuren ist auch Buchloe fest auf dem Radar.

  • Forggensee: Wenn das Wetter mitspielt, will ich unbedingt noch das eine oder andere Mal an der Seelust Dietringen spielen.

  • Herzenssache Lebenshilfe: Am 28. August spiele ich dort – ein Termin, auf den ich mich ganz besonders freue.

Nebenbei gilt es, meine Musikaufnahmen im Studio zu finalisieren. Da liegt einiges in der Pipeline, was ich zuletzt etwas schleifen lassen habe – ehrlicherweise, weil die Proben mit der Country-Rock-Band gerade viel Zeit fressen.

 

 

Und während der „Fall Schrader“ bald fertig wird, biegt auch der „Fall Höfelmayr“ auf die Zielgerade ein. Zwar nicht als Buch, aber die Dokumentation soll noch in diesem Jahr fertig werden. Außerdem sitzen mir schon die nächsten Buchprojekte im Nacken – Stichwort: ein neuer „Leberkäs-Krimi“ und vielleicht noch etwas ganz anderes.

Wo wir gerade beim Schreiben sind: Ich habe vor Kurzem den Kaufbeurer Autoren Peter Würl kennengelernt. Wir haben uns angefreundet und schnell festgestellt, dass wir nicht nur das gleiche Sternzeichen teilen, sondern auch sonst total auf einer Wellenlinie liegen und viele gemeinsame Interessen haben. Peter hat mir bei der Recherche enorm geholfen und echtes Insiderwissen beigesteuert, das ich direkt in den „Fall Schrader“ einfließen lassen konnte. Ich freue mich schon riesig auf alles, was aus dieser coolen Verbindung in Zukunft noch entsteht!

 

Damit es nicht langweilig wird, prüfe ich gerade die Zusammenarbeit mit einem Kaufbeurer Förderverein. Details oder Namen nenne ich noch nicht, aber es müssen nur noch Feinheiten geklärt werden. Wenn ich einsteige, erfahrt ihr es sofort – versprochen!

Ein kleiner Rückblick: Letztes Jahr um diese Zeit habe ich schon mitten in den Vorbereitungen für die Weihnachtsüberraschung gesteckt. Das war extrem viel Arbeit, hat aber tierisch Spaß gemacht. Ganz so riesig wird es 2026 nicht. Ich werde nicht komplett untätig sein, aber konkret geplant ist für den Winter noch nichts.

Und weil die Frage aufkam: Was wird aus der Sache mit den Backingtracks? Das gehe ich definitiv wieder an, aber mit Ruhe nach dem Urlaub. Es soll einfach besser vorbereitet sein als beim ersten Versuch.

Zum Schluss noch eine persönliche Antwort auf eine Frage, die mich erreicht hat: Warum ist es um mein „christliches“ Leben so still geworden? Das täuscht vermutlich. Ich mache mir aktuell einfach einige Grundsatzgedanken, aber das ändert nichts an meinem Glauben an Gott. Musikalisch ist übrigens ein neues Album mit christlichen Songs aus dem Bereich Gospel und Worship in Arbeit. Und bei meinen Buchprojekten habe ich oben ja nicht umsonst „vielleicht auch anderes“ angedeutet. Mehr verrate ich dazu aktuell aber noch nicht.

Während ich mir jetzt also Gedanken mache, was alles in den Koffer muss, wünsche ich dir einen super Sonntag

 

Scheinbare Stille?

Administrator2 Allgäuer Originale - Dahoam 19. Juni 2026

Von wegen! Hinter den Kulissen von Doc Fetzer brodelt die Gerüchteküche:

HÖR DIR AUCH DEN SPECIAL PODCAST ZU DIESEM BEITRAG AN - KLICK MICH!

Mancher von euch hat sich nach dem genialen Abend im Ikigai vielleicht gewundert: Der Zeitungsartikel hat gefeiert, das Feedback war grandios – und dann wurde es auf den Kanälen scheinbar ruhig. Wer mich aber kennt, der weiß: Wenn es nach außen hin still aussieht, läuft im Studio und im Kopf die kreative Hochleistungsmaschine auf Anschlag. Stillstand? Gibt’s nicht.

Hier ist das exklusive Update zu all den Projekten, die mich aktuell atemlos halten!

 

 Von der Church zum historischen Tatort

Direkt am Wochenende nach dem Ikigai-Gig stand – oder besser gesagt: saß – ich schon wieder auf den Brettern. Kontrastprogramm pur! Beim Open-Air meiner Gemeinde, dem Jesus Zentrum Kaufbeuren, durfte ich als Teil des Worshipteams meine Parker Nitefly so richtig in die Saiten hauen. Hymnisch, kraftvoll, lebendig.

Kaum war der letzte Akkord verklungen, ging es am Sonntag direkt zum nächsten Extrem: Filmdreh für die Höfelmayr-Doku! Wir haben die Mordszene am Original-Tatort in Kaufbeuren nachgestellt. Ihr erinnert euch an mein Buch zum historischen True-Crime-Fall? Genau das wird gerade verfilmt. Gänsehaut pur, wenn Geschichte am eigenen Leib wieder lebendig wird.

 

Das nächste Live-Debüt steht an!

Musikalisch schalte ich keinen Gang runter. Neben der Vorbereitung für die nächste Worship-Time am kommenden Sonntag gibt es eine verdammt coole neue Herausforderung: Ich helfe aktuell bei der Kemptener Country-Rock-Band Take Off an der Gitarre aus! Nächste Woche steht bereits mein Live-Debüt mit den Jungs an.

Wer mich kennt, weiß, dass ich diese stilistische Flexibilität liebe. Von Worship über Country-Rock bis hin zu meinen alten Punkband-Zeiten oder der Tanzmusik von früher – ich war schon immer ein musikalisches Chamäleon. Das schult die Finger und hält den Geist wach!

 

 

 Aus Platzgründen wurde ich auf die Bühne "gehieft" und da auf einem Barhocker platziert. Bild 2 beim Dreh: 1= Max, meine Stütze, 2 "Otto" 3 "Max" 4 "Höfelmayr" 5 "Fanny" 6 Doc Fetzer 7 J.P. Mellenberg 8 Judith M. 

 

 Neues aus der Schreibstube: Plots, Spoiler & Experten-Talk

Auch die Tastatur glüht. Für beide meiner kommenden Buchprojekte steht das logische Fundament – der Plot sitzt! (Bei Autoren bezeichnet der Plot das logische und kausale Gerüst der Handlung in einer Geschichte. Er legt fest, was in welcher Reihenfolge passiert, welche Konflikte es gibt und wie die Ereignisse ursächlich miteinander verknüpft sind.)

  • Der Leberkäs-Kosmos wächst: Der Nachfolger zu meinem Krimi-Erstling hört auf den Namen „Leberkäs-Riffs und Lenden-Tod“. Und ich lasse mich zu einem kleinen Spoiler hinreißen: Neben dem bewährten bayerischen Humor wird auch diesmal wieder ein absolut typisches Allgäuer Gericht eine kulinarisch-kriminelle Hauptrolle spielen!

  • Historischer True-Crime: Für mein nächstes historisches Buchprojekt habe ich mich mit dem Kaufbeurer Autor Peter Würl zusammengesetzt. Peter hat ein enormes Wissen über die Geschichte Kaufbeurens und des Allgäus – genau das Futter, das ich brauche, um tief in den Archiven zu graben.

 

 

 

Im Studio: Hybride Produktionen & Allgäuer Regen

Und was macht das Studio? Das steht natürlich auch nicht still. Neben den laufenden Vocal-Recordings verlangt mir die Technik aktuell einiges ab, aber ich liebe es, neue Wege zu gehen. Mein absolutes Steckenpferd momentan: Hybride Produktionen. Die Verschmelzung von handgemachter Musik und modernster KI-Unterstützung ist für mich die absolute Zukunft der Musikproduktion und macht einfach gigantischen Spaß.

Ach ja: Das Video zu „Allgäuer Regen“ biegt mit großen Schritten auf die Zielgerade ein. Sei gespannt!

 

 

 

Wie schafft man das alles?

Ich werde oft gefragt, woher ich die Energie für all diese Baustellen nehme. Die Antwort ist simpel: Mein Alltag ist durch meine körperliche Behinderung und die daraus resultierende Frührente stark geprägt von Arzt- und Therapeutenterminen. Aber genau hier liegt der Schlüssel: Um dem Ganzen etwas entgegenzusetzen, brauche ich die kreative Beschäftigung. Musik und Schreiben sind mein Ventil, mein Antrieb und meine Leidenschaft. Hier kann ich im Leberkäs-Kosmos der Phantasie freien Lauf lassen oder für historische True-Crimes akribisch in der Historie stöbern.

Langweilig wird es mir in nächster Zeit definitiv nicht. Schön, dass Du mich auf dieser wilden Reise begleitest!

Bleib dran – die nächsten Releases und Buchseiten warten schon.

Doc

 

Die Toten Hosen & ich

Administrator2 Allgäuer Originale - Dahoam 24. Mai 2026

Grüne Haare, rauchende Baracken und das Ende einer Ära:

Anfang der 80er Jahre. Mit Mopeds und Jeanskutte waren wir unterwegs. Es war eine wilde, ungeschliffene Zeit. Während die Neue Deutsche Welle noch relativ hoch schwappte, waren in meinem unterfränkischen Heimatstädtchen Bad Königshofen auch die ersten Punks unterwegs. Unser Treffpunkt? Der Luitpoldbrunnen. Dort, wo sich seit jeher die Jugend traf, saßen wir Rocker mit den Punks zusammen, quatschten nächtelang und spielten uns gegenseitig unsere Lieblingssongs vor.

 

Ich kann mich noch verdammt gut an die ersten Tapes erinnern, die damals die Runde machten. Die Opel-Gang lief bei uns rauf und runter. Mit glänzenden Augen erzählten uns die Punks von dieser einen Band aus Düsseldorf, die einfach überall auftrat – sogar mitten in den Wohnzimmern ihrer Fans.

Ein bisschen Punk steckte in uns allen

Wenn ich so zurückdenke, war bei uns allen wohl ein bisschen Punk dabei. Ich selbst lief meistens mit grün gefärbten Haaren und einer passend dazu grün gefärbten Jeans herum. Einer der Punks aus unserer Clique hatte einen riesigen Irokesenschnitt. Der Typ war ohnehin schon groß gewachsen und fuhr einen winzigen Fiat mit Faltdach. Das Dach musste er auch immer offen haben – sonst hätten seine Haare schlichtweg nicht ins Auto gepasst!

Eines Tages bretterte er so schnell am Marktplatz um die Kurve, dass der kleine Fiat tatsächlich auf die Seite kippte. Was macht ein echter Punker in so einer Situation? Er klettert einfach lässig aus dem geöffneten Faltdach, stemmt die Kiste mit Schwung wieder zurück auf die Räder, steigt ein und fährt weiter, als wäre nichts gewesen. Punker halt!

Es war auch die Zeit unserer ersten echten Rockband. Da wir in einer alten, baufälligen Schulbaracke probten, nannten wir uns kurzerhand: Die Barackenband. Eine kleine Randnotiz dazu: Unser Bassist war übrigens genau jener Punker mit dem Irokesenschnitt und dem kippeligen Fiat.

Unser allererster Auftritt war absolut legendär. Nicht etwa, weil wir so unfassbar gut spielten, sondern weil es vermutlich der kürzeste Gig der Musikgeschichte war. Als Special Effect hatten wir uns von den US-Soldaten aus der Gegend für einen Kasten Bier ein paar echte Rauchbomben besorgt. Kaum standen wir für den ersten Song auf der Bühne, zündeten wir die Dinger. Noch während der ersten Spielminute war die Halle so dermaßen eingenebelt, dass alle – inklusive uns Musikern – fluchtartig den Raum verlassen mussten. Auftritt beendet, aber unvergesslich!

Vom Allgäu in den Rock-Olymp

Als es mich dann in den wilden 80ern ins Allgäu zog, feierten die Toten Hosen gerade unter ihrem Pseudonym Die Roten Rosen riesige Erfolge. Ihr Album „Never Mind The Hosen – Here’s Die Roten Rosen“ fand ich damals schon genial. Die Coverversion von „Im Wagen vor mir“ bleibt für mich unvergesslich.

Spätestens 1988 haben sich die Hosen mit dem Album „Ein kleines bisschen Horrorshow“ unsterblich gemacht. Plötzlich lief überall „Hier kommt Alex“. Die Locations wurden gigantisch. Aus vierstelligen Besucherzahlen wurden rasch fünfstellige. Natürlich fühlten sich die eingefleischten Punks der ersten Stunde da schnell auf den nicht vorhandenen Schlips getreten. „Das ist doch kein Punk mehr, das ist Kommerz!“, hieß es an jeder Ecke.

Aus der Punkband wurde in den Medien eine „Deutschrock-Band“, aus der Truppe, die in Wohnzimmern begann, eine der größten Stadionbands des Landes. Sie spielten als Support für Giganten wie U2, die Rolling Stones, die Ramones oder Iggy Pop. Und das Beste daran? Trotz des gigantischen Erfolgs haben sie ihre Wurzeln nie vergessen und spielen bis heute immer wieder spontane Wohnzimmerkonzerte.

Aber nicht nur für ihre Musik habe ich die Hosen ins Herz geschlossen. Ihre klare politische Haltung – auf, vor, neben und hinter der Bühne – fand ich schon immer absolut großartig. Da sind sie für mich immer mutig vorangegangen.

Trink aus, wir müssen gehn...

Ich muss gesundheitlich bedingt täglich Sport machen. Und wisst ihr was? Mittwochs ist auf meinem Player immer absolut heiliger Tote-Hosen-Tag!

Umso emotionaler traf mich dieser Tage die überraschende Nachricht: Ende Mai erscheint ihr wohl letztes Album „Trink aus, wir müssen gehn!“. Und ja, man muss ehrlich sein – als ich die Band neulich im Fernsehen im Studio sah, wie sie das verkündeten, dachte ich mir nur: „Mann, sind wir alle alt geworden.“

Es ist ganz offensichtlich ein Abschied, den Sänger Campino so möchte. Ob gesundheitliche Gründe mitreinspielen, weiß man nicht, aber er hat definitiv vernünftige Argumente für diesen Schritt geliefert. Ist es das endgültige Aus für die Band? Hört man Campino zu, klingt es verdammt danach. Die anderen Bandmitglieder betonen jedoch: Es ist erst einmal „nur“ das Ende der Studio-Arbeit.

Was kommt also jetzt? Ein neues Album, eine Abschiedstournee, die uns bis ins Jahr 2027 begleiten wird – und danach liegt alles im Nebel. Ich denke, wir sollten diese Meldung erst einmal als das nehmen, was sie ist: eine offizielle Ansage. Wir werden sehen, wie und ob es nach 2027 weitergeht.

Deutsch-Punk-Rock auf der Westerngitarre? Ei freilich!

Bis dahin halte ich das Erbe auf meine ganz eigene Weise lebendig. Ich habe nämlich selbst einige Songs der Toten Hosen fest in meinem Live-Set. Manche fragen mich: „Deutsch-Punk-Rock auf einer akustischen Westerngitarre, geht das überhaupt?“

Ei – freilich! Ich sage nur: „Und immer wieder sind es die alten Lieder...“ Genau diese alten Lieder und noch viel mehr gibt es bei meinen nächsten Auftritten zu hören. Wir sehen uns!

📅 Meine nächsten Termine im Allgäu (Spoiler-Alarm!):

  • Morgen (Pfingstmontag, 25.05.2026): Spontaner Gig in Dietringen am Forggensee, direkt am Kiosk Seelust. Kommt vorbei, genießt die Aussicht und die Musik!
  • Donnerstag, 06.06.2026: Live im Ikigai in Kaufbeuren.
  • Donnerstag, 13.06.2026 (Stilwechsel!): Ich packe die E-Gitarre aus und spiele im Worshipteam beim Open Air in der Kaiser-Max-Straße in Kaufbeuren.
  • Freitag, 09.08.2026: Ich bin auf der Allgäuer Festwoche unterwegs und vertrete den E-Gitarristen der großartigen Country-Band TAKE OFF.

Bei mindestens zwei dieser Termine werde ich ganz sicher die eine oder andere eigene Version eines Hosen-Klassikers schmettern.

Trinkt aus, wir sehen uns vor der Bühne! Euer Doc Fetzer

Von Geisterhand gesteuert: Warum Oldschool-MIDI meine Live-Rettung im Rollstuhl ist

Administrator2 Allgäuer Originale - Dahoam 17. Mai 2026

SPECIAL PODCAST ÜBER DIESEN BLOGBEITRAG HÖREN: KLICK MICH!

Servus Freunde,

wer mich kennt, der weiß: Musik und das Allgäu gehören für mich zusammen wie eine gscheite Portion Leberkäs und süßer Senf. (Und wehe, mir kommt einer mit Ketchup – das ist und bleibt ein Sakrileg, da versteht mein Spezi Polizeihauptmeister Huber keinen Spaß!)

 

In den letzten Jahren ist es um meine Live-Auftritte etwas ruhiger geworden. Seit der Rollstuhl fest zu meinem Alltag gehört, ist die Logistik mit drei Bands gleichzeitig einfach nicht mehr zu stemmen. Geregelte Proben? Papperlapapp, fast unmöglich. Und wenn ich dann mal mit anderen gezockt habe, blieben meine eigenen Songs meistens unter dem Tisch. Dabei habe ich gerade seit Corona so viel Musik veröffentlicht wie nie zuvor!

Die Lösung? Backingtracks im MTV-Unplugged-Stil! Ich habe im letzten Jahr meine Songs komplett neu im Studio eingespielt. Wenn ich also am 6.6. im Ikigai in Kaufbeuren auf der Bühne stehe, bin ich zwar solo mit der Akustik-Gitarre am Start, habe aber den fetten Sound einer kompletten Band im Rücken.

Und jetzt kommt der Clou für die Technik-Nerds unter euch: Um den berüchtigten „Steptanz“ auf dem Effektboard zu vermeiden – den mein Rücken (L4/L5 lässt grüßen) mir ohnehin bitterböse heimzahlen würde –, nutze ich eine Technik von vor vorvorgestern: MIDI. Ich habe digitale Steuerspuren geschrieben, die mein komplettes Equipment, die Gesangseffekte und sogar die Songtexte zum Spicken absolut synchron schalten. Magisch!

Ein absolutes Highlight am 6.6.: Gemeinsam mit Filmemacher J.P. Mellenberg drehe ich vor Ort ein Musikvideo! Und IHR seid die Hauptdarsteller. Entweder durch lautstarkes Mitsingen (das Übungsvideo und Text findet ihr bereits auf meinem YouTube-Kanal) oder als Kameraleute: Filmt mit euren Smartphones, ladet die Schnipsel über unseren exklusiven Upload-Link hoch, und wir basteln daraus das offizielle Video.

Direkt danach, am 13.6., geht es weiter mit dem Worship-Team beim Open-Air in der Kaufbeurer Innenstadt (bisher bekannt Örtlichkeit: Kaiser Max Straße) – eine hochemotionale, kraftvolle Sache, auf die ich mich riesig freue. Und am 9.8. helfe ich als Gitarrist bei einer Country-Rock-Band auf der Allgäuer Festwoche in Kempten aus.

 

 KLICK MICH ZUM ÜBUNGSVIDEO

 KLICK MICH ZUM TEXT FÜR DEN VIDEO

 

Es wird nicht langweilig. Zwischen den Filmarbeiten zur historischen Doku „Der Fall Höfelmayr“ mit J.P. Mellenberg und dem Schreiben an der Fortsetzung zu "die Leberkäs Krimis" bei Amazon bastle ich fleißig am Doppel-Release meines Albums "HOAMWEH ZUM FORGENSEE" (ja, mit einem 'g', schickt mir bloß keine Besserwisser-Mails!). Das Album kommt nämlich sowohl in der fetten Band-Version als auch als Unplugged-Variante.

 

Wir sehen uns im Ikigai – bringt Durst, eure Smartphones und ordentlich Stimme mit! (Bitte dringend hier Platz reservieren: +49 171 7416761)

Euer Doc Fetzer

Der Logenplatz über Kaufbeuren

Administrator2 Allgäuer Originale - Dahoam 05. April 2026
Logenplatz KF 1
Über der Stadt

 

 

Manchmal liegt das Gute so nah, dass man jahrelang blind daran vorbeiläuft – oder in meinem Fall: vorbeifährt.

 

Heute hat das Allgäu mal wieder gezeigt, warum es für mich der beste Ort der Welt ist. Das Wetter wirkte schon richtig frühjahrlich, und nach dem Vormittag im Worship-Team packte mich der Bewegungsdrang.

 

Also: Petra geschnappt und ab vor die Tür.

Weiterlesen: Der Logenplatz über Kaufbeuren

Für Veranstalter & Presse (EPK)

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